Kfz-Versicherung: Alles was Sie wissen müssen — und wie Sie am meisten sparen

Die Kfz-Versicherung ist nicht nur gesetzliche Pflicht — sie bestimmt auch, wie gut Sie im Schadenfall abgesichert sind. Wir erklären die Grundlagen, zeigen Sparpotenziale und helfen Ihnen, den richtigen Tarif zu finden.

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Was bestimmt den Preis Ihrer Kfz-Versicherung?

Kein Tarif ist wie der andere — die Unterschiede können mehrere hundert Euro pro Jahr betragen. Die wichtigsten Preisfaktoren sind:

Fahrzeugbezogene Faktoren

  • Typklasse: Jedes Modell hat eine eigene Typklasse — häufig in Anspruch genommene Modelle zahlen mehr
  • Regionalklasse: Ihr Wohnort beeinflusst den Beitrag erheblich
  • Fahrzeugalter und Wert: Je neuer und wertvoller, desto höher der Kaskoanteil
  • Hubraum und PS: Stärkere Fahrzeuge sind teurer zu versichern

Persönliche Faktoren

  • Schadenfreiheitsklasse (SF): Der größte Einzelfaktor — je länger schadensfrei, desto günstiger
  • Alter der Fahrer: Junge Fahrer zahlen deutlich mehr
  • Jährliche Fahrleistung: Weniger Kilometer = niedrigerer Beitrag
  • Stellplatz: Garage spart gegenüber öffentlicher Straße

So sparen Sie bei der Kfz-Versicherung

Viele Fahrzeughalter zahlen deutlich mehr als nötig — weil sie nie gewechselt haben, die falsche Zahlungsweise gewählt haben oder unnötige Zusatzleistungen mitversichern.

  • 1
    Jährlich vergleichen und wechseln Der Versicherungsmarkt ändert sich ständig. Wer nie vergleicht, zahlt oft 20–40% zu viel. Der Wechsel ist einfach — der neue Anbieter kündigt beim alten automatisch.
  • 2
    Jährliche Zahlungsweise wählen Wer monatlich zahlt, zahlt in der Regel 5–10% mehr als bei jährlicher Vorauszahlung. Das ist ein leicht zu vermeidender Aufpreis.
  • 3
    Selbstbeteiligung erhöhen Eine höhere Selbstbeteiligung bei der Kaskoversicherung senkt den Beitrag spürbar — sinnvoll wenn Sie kleine Schäden selbst tragen können.
  • 4
    Fahrleistung realistisch angeben Weniger gefahrene Kilometer bedeuten niedrigere Prämien. Wenn Sie tatsächlich wenig fahren, lohnt sich die Anpassung.
  • 5
    Unnötige Zusatzleistungen streichen Schutzbrief, Auslandsschadenschutz oder Fahrerschutzversicherung klingen sinnvoll — aber nicht jeder braucht alles. Prüfen Sie, was Sie wirklich nutzen.

Wann können Sie die Kfz-Versicherung wechseln?

Der klassische Kündigungstermin ist der 30. November — mit Wirkung zum 1. Januar des Folgejahres. Wer bis dahin kündigt, kann problemlos zum 1. Januar wechseln.

Es gibt aber auch weitere Wechselmöglichkeiten: nach einem Schadenfall (Sonderkündigung), nach einer Beitrags­erhöhung oder beim Kauf eines neuen Fahrzeugs. In diesen Fällen können Sie außerordentlich kündigen.

Ordentliche Kündigung

Kündigung bis 30. November, Wechsel zum 1. Januar. Das ist der häufigste Wechseltermin — Vergleichsportale sind im Oktober/November besonders günstig.

Außerordentliche Kündigung

Nach einem Schaden, bei Beitrags­erhöhung oder beim Fahrzeugwechsel — hier können Sie außerordentlich kündigen und sofort wechseln.

Kfz-Versicherung und eVB-Nummer — der Zusammenhang

Jede Kfz-Versicherung ist automatisch mit einer eVB-Nummer verknüpft. Die elektronische Versicherungsbestätigung ist der Nachweis Ihres Versicherungsschutzes gegenüber der Zulassungsstelle — ohne sie ist keine Fahrzeuganmeldung möglich.

Wer über unseren Vergleichsrechner eine Kfz-Versicherung abschließt, erhält die eVB-Nummer direkt nach dem Abschluss — per E-Mail oder SMS, in der Regel innerhalb weniger Minuten.

Tipp: Beantragen Sie die eVB-Nummer erst kurz vor dem Zulassungstermin — sie ist ab Ausstellung 24 Monate gültig und verfällt nach einmaliger Verwendung.

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Häufige Fragen zur Kfz-Versicherung

In Deutschland ist ausschließlich die Kfz-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Ohne sie ist keine Fahrzeugzulassung möglich. Teil- und Vollkasko sind freiwillig, aber oft sinnvoll.
Mindestens einmal jährlich — am besten im Oktober oder November vor dem klassischen Wechseltermin zum 1. Januar. Der Markt ändert sich ständig und Wechsler können regelmäßig deutlich sparen.
Nach dem Abschluss beim neuen Anbieter erhalten Sie sofort eine neue eVB-Nummer. Diese benötigen Sie nur, wenn Sie das Fahrzeug neu zulassen oder ummelden. Bei einem reinen Tarifwechsel ohne Zulassungsvorgang brauchen Sie die eVB-Nummer nicht aktiv einzusetzen.
Ja. Für jeden dieser Fahrzeugtypen gibt es eigene Versicherungslösungen und separate Vergleichsrechner auf dieser Seite. Die eVB-Nummer-Pflicht gilt für alle zulassungspflichtigen Fahrzeuge.
Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) gibt an, wie viele Jahre Sie schadensfrei gefahren sind. Je höher die SF-Klasse, desto niedriger der Beitrag. SF 0 (Erstversicherung) kann das Zwei- bis Dreifache eines erfahrenen Fahrers mit SF 20+ kosten.

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