eVB-Nummer für Elektroauto: Was gilt beim E-Auto?

Auch für Elektroautos ist die eVB-Nummer Pflicht — der Prozess ist identisch mit dem bei Verbrenner-Fahrzeugen. Was sich unterscheidet: Kfz-Steuer, Kennzeichen und mögliche Tarife. Wir erklären alles.

Gleicher Prozess wie beim Verbrenner Kein SEPA-Mandat nötig Grünes Kennzeichen möglich
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Brauche ich für ein Elektroauto eine eVB-Nummer?

Ja — die eVB-Nummer ist für alle zulassungspflichtigen Fahrzeuge in Deutschland Pflicht, also auch für Elektroautos. Der Prozess zur Beantragung ist identisch: Kfz-Versicherung abschließen, eVB-Nummer erhalten, zur Zulassungsstelle.

Was sich beim Elektroauto ändert: Es gibt keine Kfz-Steuer (derzeit steuerbefreit), kein SEPA-Lastschriftmandat ist nötig und Sie können ein grünes Kennzeichen beantragen.

Vorteil E-Auto: Bei der Zulassung entfällt das SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer. Das ist einer der wenigen Unterschiede zum Zulassungsprozess bei Verbrennern.

Was ist beim Elektroauto anders als beim Verbrenner?

Vorteile bei der Zulassung

  • Kein SEPA-Mandat: Elektroautos sind derzeit von der Kfz-Steuer befreit — das Formular entfällt
  • Grünes Kennzeichen: Optional beantragbar — ermöglicht Privilegien wie kostenfreies Parken in manchen Städten
  • Niedrigere Versicherungsprämien: Viele Anbieter bieten günstigere Tarife für E-Autos an

Was gleich bleibt

  • eVB-Nummer ist Pflicht
  • Kfz-Haftpflicht gesetzlich vorgeschrieben
  • Personalausweis und Fahrzeugpapiere nötig
  • Zulassungsgebühren identisch

Das grüne Kennzeichen für Elektroautos

Reine Elektrofahrzeuge können ein Kennzeichen mit grüner Schrift beantragen. Dieses signalisiert, dass es sich um ein Elektrofahrzeug handelt, und berechtigt in vielen Städten zu Sonderrechten wie kostenfreiem Parken oder der Nutzung von Busspuren.

Das grüne Kennzeichen ist optional — Sie können auch ein normales schwarzes Kennzeichen wählen. Die eVB-Nummer ist in beiden Fällen identisch zu beantragen.

Tipp: Informieren Sie sich vorab bei Ihrer Gemeinde, welche Privilegien das grüne Kennzeichen in Ihrer Stadt konkret bietet. Die Regelungen unterscheiden sich je nach Kommune erheblich.

Kfz-Versicherung für Elektroautos: Was gilt?

Elektroautos benötigen wie alle anderen Fahrzeuge eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Viele Versicherer haben inzwischen spezielle E-Auto-Tarife entwickelt, die auf die besonderen Risiken von Elektrofahrzeugen eingehen — etwa Schäden an der Batterie oder an der Ladeinfrastruktur.

Beim Vergleich sollten Sie besonders auf folgende Punkte achten:

Worauf beim E-Auto-Tarif achten

  • Batterieschaden mitversichert?
  • Schutz bei Schäden an fremden Ladestationen?
  • Pannenhilfe und Abschleppen bei Ladestopp?
  • Rabatte für geringe Jahresfahrleistung?

Typklasse beim E-Auto

Auch E-Autos haben Typklassen, die den Versicherungsbeitrag mitbestimmen. Beliebte Modelle mit hoher Schadenquote können teurer sein — ein Vergleich lohnt sich besonders hier.

Häufige Fragen zur eVB-Nummer für Elektroautos

Nein. Die eVB-Nummer ist ein 7-stelliger Code — identisch bei allen Fahrzeugtypen. Der Unterschied liegt nur bei der Versicherung selbst: Manche Anbieter haben spezielle E-Auto-Tarife mit angepasstem Schutzumfang.
Richtig — da Elektrofahrzeuge derzeit von der Kfz-Steuer befreit sind, entfällt das SEPA-Lastschriftmandat bei der Zulassung. Alle anderen Unterlagen bleiben gleich.
Die Steuerbefreiung gilt für reine Batterieelektrofahrzeuge (BEV). Plug-in-Hybride (PHEV) sind nicht vollständig befreit — hier fällt Kfz-Steuer für den Verbrennungsmotor-Anteil an. Prüfen Sie die aktuelle Gesetzeslage, da sich Regelungen ändern können.
Nicht zwingend. Während manche E-Auto-Modelle aufgrund hoher Reparaturkosten teurere Typklassen haben, bieten viele Versicherer gleichzeitig Rabatte für E-Autos an. Ein Vergleich zeigt schnell, wo die günstigsten Tarife für Ihr Modell liegen.

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