Vollkaskoversicherung: Umfassender Schutz für Ihr Fahrzeug

Die Vollkasko ist die umfassendste Form der Kfz-Versicherung. Sie deckt neben allen Teilkasko-Leistungen auch selbst verschuldete Unfälle und Vandalismus ab — und ist bei Neuwagen, Leasing und Finanzierung meist die einzig sinnvolle Wahl.

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Was ist die Vollkaskoversicherung?

Die Vollkaskoversicherung bietet den umfassendsten Schutz im Bereich Kfz-Versicherung. Sie beinhaltet alle Leistungen der Teilkasko — also Diebstahl, Glasbruch, Sturm, Hagel und Wildschäden — und ergänzt diese um zwei wichtige Bereiche: selbst verschuldete Unfälle und Vandalismus.

Das bedeutet: Auch wenn Sie selbst einen Unfall verursachen und Ihr Fahrzeug dabei beschädigt wird, übernimmt die Vollkasko den Schaden am eigenen Fahrzeug. Das macht sie besonders wertvoll bei teuren oder finanzierten Fahrzeugen.

Wichtig: Die Vollkasko zahlt bei grober Fahrlässigkeit je nach Tarif möglicherweise nur anteilig. Achten Sie beim Vergleich darauf, ob grobe Fahrlässigkeit vollständig mitversichert ist — das ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Was leistet die Vollkaskoversicherung?

Das ist versichert

  • Alle Leistungen der Teilkasko
  • Selbst verschuldete Unfälle
  • Vandalismus am eigenen Fahrzeug
  • Unfallflucht des Unfallgegners (je nach Tarif)
  • Fahrerflucht (Eigenschaden durch unbekannten Verursacher)

Das ist nicht versichert

  • Schäden am Fahrzeug durch normalen Verschleiß
  • Schäden an fremden Fahrzeugen (Haftpflicht)
  • Vorsätzlich verursachte Schäden
  • Schäden während illegaler Rennen

Wann lohnt sich die Vollkaskoversicherung?

Die Vollkasko lohnt sich immer dann, wenn ein Schaden am eigenen Fahrzeug Sie finanziell erheblich belasten würde — oder wenn Sie vertraglich dazu verpflichtet sind. Bei Leasingfahrzeugen ist Vollkasko in der Regel Pflicht, bei Finanzierungen wird sie von der Bank oft verlangt.

Bei Neuwagen und jüngeren Gebrauchtwagen ist die Vollkasko fast immer die wirtschaftlich richtige Wahl: Ein selbst verschuldeter Unfall kann schnell einen fünfstelligen Schaden verursachen — und wer das nicht selbst tragen kann oder will, ist mit Vollkasko auf der sicheren Seite.

Vollkasko empfiehlt sich bei

  • Neuwagen und jungen Gebrauchtwagen
  • Fahrzeugen über 15.000 € Wert
  • Leasing oder Finanzierung
  • Täglicher intensiver Nutzung
  • Fehlender Finanzreserve für große Eigenschäden

Worauf beim Vergleich achten

  • Grobe Fahrlässigkeit mitversichert?
  • Selbstbeteiligung (typisch: 150–500 €)
  • Werkstattbindung oder freie Werkstattwahl?
  • Neuwertentschädigung bei Totalschaden?
  • GAP-Deckung bei Leasing/Finanzierung?

Vollkasko und Schadenfreiheitsklasse

Anders als bei der Teilkasko wirkt sich ein Vollkasko-Schaden auf Ihre Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) aus — und damit auf Ihren Beitrag. Nach einem selbst verschuldeten Unfall wird Ihre SF-Klasse zurückgestuft, was zu höheren Prämien führt.

Einige Versicherer bieten einen SF-Klassen-Schutz an, der eine Rückstufung nach dem ersten Schaden verhindert. Ob sich das lohnt, hängt von Ihrer bisherigen Schadenhistorie und dem Aufpreis ab.

Tipp: Bei kleineren Schäden lohnt es sich oft, diese selbst zu bezahlen statt die Vollkasko in Anspruch zu nehmen — um die Rückstufung zu vermeiden. Rechnen Sie vorher durch, was günstiger ist.

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Häufige Fragen zur Vollkaskoversicherung

Das hängt vom Tarif ab. Viele moderne Vollkasko-Tarife schließen grobe Fahrlässigkeit ein — das sollte beim Vergleich ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Günstigere Tarife können die Leistung bei grober Fahrlässigkeit kürzen oder ganz ausschließen.
Bei einem Totalschaden zahlt die Vollkasko in der Regel den aktuellen Wiederbeschaffungswert — der bei einem Neuwagen schnell unter dem Finanzierungsbetrag liegen kann. Die GAP-Deckung schließt diese Lücke. Bei Leasing oder Neuwagenfinanzierung ist sie daher sinnvoll.
Als grobe Faustregel gilt: Wenn der Jahresbeitrag der Vollkasko mehr als ein Drittel des Fahrzeugwerts beträgt, lohnt sich die Vollkasko wirtschaftlich oft nicht mehr. Bei älteren Fahrzeugen mit geringem Restwert ist dann Teilkasko oder reine Haftpflicht die bessere Wahl.
Ja. Ein Wechsel von Vollkasko auf Teilkasko ist in der Regel zum nächsten Fälligkeitstermin möglich. Das ist sinnvoll, wenn Ihr Fahrzeug an Wert verloren hat und Vollkasko wirtschaftlich nicht mehr gerechtfertigt ist.

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